Berlin Mitte

Mitte ist der erste Verwaltungsbezirk von Berlin und hatte 368.122 Einwohner per 30. Juni 2016.

Der Bezirk entstand 2001 mit der Berliner Verwaltungsreform durch Zusammenlegung der bis dahin eigenständigen Bezirke Wedding, Tiergarten und Mitte.

Im Bezirk Mitte befinden sich sowohl der Regierungssitz als auch die meisten Verfassungsorgane der Bundesrepublik Deutschland. Gleiches gilt für den Senat des Landes Berlin.

In Mitte haben sich eine Vielzahl von Zweigstellen international tätiger Unternehmen angesiedelt. Globale Bekanntheit besteht außerdem durch zahlreiche kulturelle Institutionen und aufgrund seiner Stellung als Gründerzentrum.

Der Bezirk Mitte grenzt Im Norden an den Bezirk Reinickendorf, im Osten an den Bezirk Pankow und im Südosten an den Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg. Im Süden teilt er sich die Bezirksgrenze mit dem Bezirk Tempelhof-Schöneberg und im Westen grenzt er an den Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf.

Der Großteil des Bezirks ist verhältnismäßig dicht besiedelt mit einer durchschnittlichen Einwohnerdichte, die doppelt so hoch ist wie allgemein in Berlin. Eine Ausnahme bildet der Ortsteil Tiergarten, dessen Einwohnerdichte nur halb so hoch ist wie die von Berlin. Das Hansaviertel ist der flächenmäßig kleinste unter den 96 Ortsteilen Berlins.

Am 1. Januar 2001 fusionierten die drei ehemaligen Bezirke Mitte, Tiergarten und Wedding zum neuen Bezirk Mitte. Er ist einer von zwei Bezirken (neben Friedrichshain-Kreuzberg), die aus Teilen des ehemaligen Ost- und West-Berlin bestehen. Im allgemeinen Sprachgebrauch bezeichnet Mitte weiterhin den heutigen Ortsteil Berlin-Mitte und nicht den neuen Fusionsbezirk.

Verkehr

Durch den Bezirk Mitte führen die Bundesstraßen B 1, B 2, B 5 und B 96.

Öffentlicher Personennahverkehr

Durch die S-Bahn-Linien S1, S2, S3, S5, S7, S9, S25, S26, S41, S42 und S75 sowie die U-Bahn-Linien U1, U2, U5, U6, U8, U9 und U55 ist der Bezirk an den ÖPNV angebunden.

Ein neuer Teilabschnitt der U-Bahn-Linie U5 befindet sich gegenwärtig im Bau (geplante Fertigstellung: 2020). Ebenfalls in der Bauphase befinden sich die Tunnelarbeiten des S-Bahn-Projektes S21.

 

FAKTEN ÜBER DEN IMMOBILIENMARKT IN MITTE

Der Quadratmeterpreis für ein Haus zum Kauf in Mitte lag im letzten Jahr bei durchschnittlich 4.450 Euro.
Die Immobilienpreise pro Quadratmeter für alle Haustypen sind gegenüber dem Vorjahr mit einer Preisveränderung um 15,0 Prozent beachtlich gestiegen.
Die Immobilienpreise für Eigentumswohnungen lagen im gleichen Zeitabschnitt im Schnitt bei 4.550 Euro.
Im Vergleich zum Vorjahr entwickelten sie sich damit um 24,0 Prozent – ein extremer Anstieg.
Wer in Mitte im Vorjahr eine Wohnung anmietete, zahlte einen durchschnittlichen Quadratmeterpreis von 12,40 Euro.
Damit sind die Immobilienpreise gegenüber dem Vorjahr mit einer Entwicklung um 11,0 Prozent stark angestiegen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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