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BVMW – Bundesverband mittelständische Wirtschaft

Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft

Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft – Unternehmerverband Deutschlands e. V. (BVMW) ist ein Wirtschaftsverband mit Sitz in Berlin.
Der BVMW ist eine branchen-neutrale Interessenvertretung der mittelständischen Wirtschaft in Deutschland und spricht aktuell für rund 50.000 kleine und mittlere Unternehmen und Selbständige, in der v. g. Mitgliederzahl sind auch Kunden, die nur eine Versicherung beim BVMW abgeschlossen haben, enthalten.

Mit Einbeziehung der Mitglieder der 40 kooperierenden Fach- und Branchenverbände rechnet der Verband die Zahl der Mitgliedsbetriebe auf insgesamt über 270.000 hoch. In diesen Betrieben sind rund 9 Millionen Arbeitnehmer beschäftigt. Der BVMW sieht sich damit als „größte freiwillig organisierte Kraft“ des deutschen Mittelstandes — wohl in Abgrenzung zum Deutschen Industrie- und Handelskammertag (DIHK), der Dachorganisation der deutschen Industrie- und Handelskammern.

Der BVMW vertritt die wirtschaftspolitischen Interessen seiner Mitglieder mit eigenen Büros in allen deutschen Bundesländern, und mit Auslandsbüros unter anderem in Brüssel, der Volksrepublik China, Indien, Italien, Japan, Polen, der Ukraine und der Türkei. Neben der Lobbyarbeit konzentriert sich der Verband auf die Vernetzung seiner Mitglieder untereinander und ihre außenwirtschaftliche Unterstützung.

Der BVMW wurde 1975 in Bonn gegründet.

Einige Mittelständler versuchten, mit Parlamentariern in Bonn einen Dialog aufzubauen, damit Wirtschaftspolitik sich nicht nur an den Konzernen orientiert, und haben mit dieser Zielsetzung den Verband gegründet.

Auslöser war eine Pleitewelle unter mittelständischen Unternehmen in Nordrhein-Westfalen. Der Verband finanziert sich nach eigenen Angaben seit seiner Gründung ausschließlich aus Mitgliedsbeiträgen.